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30. September 2026

1. Rundstreckenrennen in Obergünzburg

eine tolle Werbung für den Radsport

Fotos von Michael Feistl

Fotos von Michael Feistl

Das 1. Rundstreckenrennen Obergünzburg war für Obergünzburg und den Landkreis Ostallgäu ein tolles Rad-Event. Auf einem neuen Rundkurs mit 6,5 km Länge und pro Runde 150 Höhenmeter, konnten die Teilnehmenden ihre Kräfte messen. Es hatten 150 Teilnehmende angemeldet und am Renntag haben noch einige nach gemeldet. Punkt 12:20 Uhr gingen die Masters 2+3, Masters 4, Frauen, Jugend männlich und Jugend weiblich auf die Strecke. Sie hatten sieben Runden zu je 6,5 km (45,5 km) zu fahren und dabei 1050 Höhenmeter zu überwinden.

Bei den Frauen siegte Julia Bachl, die frühere Eisschnellläuferin, welche im Juni 2026 schon beim One Twenty in einem Mixteam gestartet war.

Bei diesem Event war auch Jan Ulrich am Straßenrand präsent. Er schaute sich die Rennen an, wobei sein Schwerpunkt auf dem Jugendrennen lag, da dort sein Sohn Benno für die Radunion Wangen an den Start ging. Dieser erkämpfte sich Platz 2 und kam so auf das Siegerpodest.
Bei der Jugend übernahm er dann die Siegerehrungen und gab danach im Zielraum Autogramme und ließ sich mit Zuschauern und Betreuungspersonal fotografieren.

Anschließend startete die CT Elite mit den Amateuren und Junioren über 16 Runden, zusammen 104 km und 2400 Höhenmeter. Im Hauptrennen der Elite startete ein super Teilnehmerfeld mit 15 CT-Sportlern und fünf Sportler vom RSC Auto Brosch Kempten.
Es wurde auch viermal eine Bergprämie für den 1., 2. und 3. Radsportler ausgefahren. Von den 12 Prämien holte sich das Team Hrinkow Advarics Cycleang, sieben Prämien und am Ende nach 16 Runden fuhren auch drei Sportler vom Team Hrinkow Advarics Cycleang zuerst über die Ziellinie.
Erster wurde Jaka Primozic aus Slowenien, vor dem Österreicher Riccardo Zoidl, der siebenmal eine UCI-Rundfahrt und auch schon die Österreich-Rundfahrt gewonnen hatte. Dritter wurde Jakob Reiter aus Österreich.
Tobias König aus Obergünzburg, der für den RSC Auto Brosch Kempten fährt, kam auf Platz 7.

Nach der Tagessiegerehrung gab es noch die Siegerehrung des RC Allgäu - Sparkasse Allgäu - Willi Koller’s-Radboutique-Cup. Die Siegerehrung übernahm der Vorstand der Sparkasse Allgäu Herr Picierro.
Sieger in der Hauptklasse wurde Elias Hartmann, der für den RSC Auto Brosch Kempten fährt mit 137 Punkten. Der BDR wertete das neue Rennen als Straßenrennen, was zur Folge hatte, dass deutlich mehr Punkte vergeben wurden. So schlug Hartmann noch den Tagessieger Primozic, der mit 120 Punkten Dritter zusammen mit Tobias König aus Obergünzburg/RSC Auto Brosch Kempten, wurde. Zweiter wurde Jermaine Zemke von Rembe/Rad-Net mit 128 Punkten. Dieser war bei der Rad-WM in Kanada und konnte deshalb in Obergünzburg nicht starten.

Die Cuprennen waren 2026 in Schweinlang, Burggen, Pinswang und Obergünzburg Dabei sind über 1050 Sportlerinnen und Sportler an den Start gegangen.

Die Gesamtsieger in den Klassen wurden in:
der Masters 2+3: Christoph Kirchbihler vom RSV Sonthofen mit 57 Punkten,
der Masters 4: Matthias Latowski vom RC Herpertsdorf 1919 mit 74 Punkten,
der Frauen: Pia Kummer vom RSC Kempten mit 23 Punkten,
der Jugend m: Johannes Boch von der RU Wangen mit 41 Punkten und
der Jugend w: Lili Bell vom RC Zugvogel 09 Aachen mit 80 Punkten.


Es hatten sich sehr viele Zuschauer bei super Wetter an der Strecke eingefunden und feuerten die Teilnehmenden vor allem am Berg an, wo auch die vier Bergprämien ausgefahren wurden.
Die Veranstalter, der RC Allgäu zusammen mit dem TSV Obergünzburg-Triathlon sorgten dafür, dass alles hervorragend und ohne Probleme funktionierte.
Ca. 35 Unterstützer waren erforderlich, um alles auf- und wieder abzubauen und die Teilnehmenden, wie auch die Zuschauer zu versorgen.
Die Feuerwehren aus Obergünzburg und den umliegenden Orten sorgten für die Verkehrssicherheit und das BRK Obergünzburg stand an mehreren Stellen für mögliche Unfälle bereit, wurden glücklicherweise aber nicht gebraucht.
Besonders freute es die Veranstalter, dass sich viele Teilnehmenden und auch das Betreuungspersonal für die gute Arbeit bedankten und großes Lob aussprachen, dass so kleine Vereine so große Rad-Events organisieren und veranstalten können. Damit dies auch tatsächlich möglich ist, bedarf es der Sponsoren, das Hand in Hand arbeiten mit dem Landkreis Ostallgäu, der Marktgemeinde und dem Bauhof Obergünzburg.
Alle Anlieger und die Landwirte zeigten großes für Verständnis und ermöglichten das Rennen. Denn nur wenn alle an einem Strang ziehen, ist so ein großer Event möglich. Die Veranstalter bedanken sich dafür bei allen.

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